Die EU-Kommission hat gestern ihren lang erwarteten Entwurf zu einer dringend erforderlichen Anpassung der Lenk- und Ruhezeiten im Gelegenheitsverkehr veröffentlicht. Damit kommt sie einem der Kernanliegen der Bustouristik nach, für das sich der Bundesverband Deutscher Busunternehmer (bdo) zusammen mit der IRU seit Jahren eingesetzt hat.

bdo weist Vorwürfe gegen Busunternehmen entschieden zurück 

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) weist die Schlussfolgerungen des aktuellen “TÜV-Report Omnibus 2026” entschieden zurück. Insbesondere die Behauptung, Busunternehmen würden aus wirtschaftlichen Gründen bei Wartung und Pflege sparen, entbehrt jeglicher Grundlage. Dazu erkklärt bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard:

„Busse sind und bleiben die sichersten Fahrzeuge im Straßenverkehr. Denn Sicherheit hat für unsere Unternehmer oberste Priorität. Entsprechend weisen wir die aus der Luft gegriffene und tendenziöse Behauptung, dass aus wirtschaftlichen Gründen bei Wartung und Pflege gespart wird, auf das Entschiedenste zurück. Unsere zumeist über viele Generationen geführten Familienunternehmen haben eine sehr enge Beziehung zu ihren Fahrgästen und zum Fahrpersonal. Man arbeitet, fährt und reist zum Teil seit Jahrzehnten miteinander. Das ist ein ganz besonderes Verhältnis, das zu größtmöglicher Sorgfalt motiviert.

Wir sehen im Anstieg der Mängelquote vielmehr ein grundsätzliches Problem. Wenn zehn Prozent der neuen Busse nach einem Jahr durch die HU fallen, dann ist das systemisch bedingt. Die Technik in den Fahrzeugen wird immer komplexer und die Anforderungen an Busse werden immer höher. Unsere Mitglieder sind darauf angewiesen, dass sie Top-Produkte geliefert bekommen, die den hohen Qualitätsstandards entsprechen, die Fahrgäste und Unternehmen erwarten – auch und gerade im Sinne der Verkehrssicherheit. Hier besteht offensichtlich Nachholbedarf.“

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