ESWE Verkehr erreicht mit Respektkampagne viele Menschen

Zwei Monate nach dem Start ist die Sichtbarkeit der Respektkampagne „Unser Weg: Respekt“ deutlich erhöht worden. Was als Signal für mehr Wertschätzung im öffentlichen Nahverkehr reduziert begann, ist nun überall in der Stadt präsent. Fahrgäste und Fahrpersonal zeigen breite Zustimmung für die Kampagne.

Seit Anfang Juni 2026 begleiten die Botschaften wie „Respekt ist: wenn deine Musik privat bleibt“ und „Respekt ist: wenn Grenzen akzeptiert werden“ die Fahrgäste auf den Online-Kanälen und in den Fahrzeugen. Die Kampagnenmotive zeigen dabei exemplarisch Fahrgäste in verschiedenen Situationen und wollen auf diese Weise ein Bewusstsein für die dargestellten Problematiken schaffen.

Im Rahmen der Kampagnenausweitung wurden im August zwei Busse von ESWE Verkehr im Stil der Kampagne foliert und sind mit ihrer Botschaft in der Stadt unterwegs. Aktuell sind zudem Plakate mit den Kampagnenmotiven an zentralen Haltestellen und rund 100 beleuchteten Plakatflächen, den sogenannten „Citylights“, in der Stadt zu sehen. Die positive, einladende Tonalität der Motive kommt gut an. Statt erhobenem Zeigefinger setzt ESWE Verkehr bewusst auf Vorbilder und den Wunsch nach einem angenehmen Miteinander.

„Unsere Kampagne spricht alle Beteiligten im ÖPNV an, sich respektvoll zu verhalten: Das gilt für Fahrgäste und unsere Mitarbeitenden und kann zu einem besseren Miteinander in den Bussen beitragen.“

Marion Hebding, Geschäftsführerin von ESWE Verkehr

Gert-Uwe Mende (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden ergänzt: „Mitarbeitende im Öffentlichen Personennahverkehr betreiben Daseinsvorsorge für alle Bürger unserer Stadt. Verbale oder physische Angriffe auf Fahrpersonal oder auch Rettungskräfte sind nicht akzeptabel. Als Stadt unterstützen wir die Respektkampagne von ESWE Verkehr daher ausdrücklich.“

Körperliche Übergriffe auf Fahrer und Fahrausweisprüfer sind im Wiesbadener Liniennetz zwar rückläufig, aber die Anzahl von gewalttätigem Fehlverhalten der Fahrgäste untereinander ist gestiegen. „Wir sehen die Kampagne auch im Kontext einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung“, erläutert Hebding. „Natürlich lösen wir keine gesellschaftlichen Probleme. Aber unsere Kampagne kann ein Baustein im Diskurs sein, in dem wir für mehr Rücksichtnahme und Achtsamkeit werben und diese auch einfordern.“

Auf den Social-Media-Kanälen von ESWE Verkehr erreichen die Kampagnenposts ebenfalls starke Interaktionsraten. Viele Fahrgäste teilen dort eigene Erlebnisse und geben Anregungen zu weiteren Maßnahmen bzw. Themen. In den kommenden Monaten wird die Kampagne sukzessive fortgeführt. Alle Motive sowie weitere Informationen zur Kampagne finden sich auf der ESWE Verkehr Website Unser Weg: Respekt.

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