Hamburg entscheidet mit: drei U5-Haltestellen suchen ihre Namen

Landungsbrücken, Jungfernstieg oder St. Pauli: U-Bahn-Stationen sind oft mehr als Haltestellen. Sie sind das Tor zu Orten, die ganz Hamburg prägen und die Menschen miteinander verbinden. Mit der U5 entstehen künftig 24 neue Haltestellen. Für drei davon können die Hamburgerinnen und Hamburger nun selbst ein Stück Stadtgeschichte mitschreiben: Bis zum 8. November werden Namensvorschläge für die künftigen U5-Haltestellen an der Jarrestraße, der Universität und den Arenen am Volkspark gesucht. Die drei Standorte stehen exemplarisch für das, was Hamburg prägt: Wissenschaft und Forschung, lebendige Stadtquartiere sowie Sport, Konzerte und große Emotionen.

Die Namenssuche ist dabei mehr als eine Beteiligungsaktion. Die U5 wird Menschen künftig schneller zur Arbeit, zum Studium oder zum Feiern bei Veranstaltungen, Sport und Kultur bringen. Sie schafft ganz neue Verbindungen für die Menschen in der ganzen Stadt. Damit sind Haltestellen auch eng mit persönlichen Erinnerungen, Erlebnissen und Geschichten der Menschen verbunden, die sie künftig nutzen werden. Aus genau diesen Geschichten sollen nun die Namen entstehen, die künftig auf Bahnsteigen, Netzplänen und Anzeigetafeln stehen. Genau deshalb sollen sie von denjenigen bestimmt werden, die die neuen Haltestellen künftig nutzen werden.

Namensvorschläge können ab sofort unter schneller-durch-hamburg.de eingereicht werden. Die Einreichungsphase endet am 8. November 2026. Anschließend werden aus den Vorschlägen von einer Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von hvv, HOCHBAHN, Bezirken, Hamburger Behörden und Stadtteilgremien am 23. November je Haltestelle bis zu drei Favoriten ausgewählt. Im Anschluss folgt das öffentliche Abstimmungsverfahren, an dem erneut alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger teilnehmen können. Bis zum 6.12. kann dann für die endgültigen Namen der drei Haltestellen abgestimmt werden.

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