Für die gesamte Rheinbahn steht das Thema Sicherheit als zentrales Ziel im Mittelpunkt. Dazu erklären Annette Grabbe (Vorstandsvorsitzende) und Christian Finke (Vorstand Operations) als Vorstände der Rheinbahn: „Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden und unserer Mitarbeitenden steht für uns über allem. Wir haben das Thema Sicherheit deshalb zu einem unternehmensweiten Strategieprogramm erklärt und treiben mit Hochdruck eine Sicherheitsstrategie 2030 voran, die auf mehreren Säulen steht – von der Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen bis hin zu Technik und Qualifizierung.”
Zuletzt wurde das Unternehmen durch eine Serie an Entgleisungen sowie zwei folgenschwere Unfälle erschüttert – eine Entgleisung in Holthausen und eine sogenannte „Flankenfahrt” an der Berliner Allee. Die Rheinbahn tut alles dafür, solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Zur lückenlosen Aufklärung hat der Vorstand eine umfangreiche Analyse durch drei unabhängige, objektive Berater in Auftrag gegeben. Der Fokus liegt dabei auf Human Factors und der Mensch-Maschine-Schnittstelle, auf technischen sowie auf organisatorischen und prozessualen Fragestellungen. Die Untersuchungen sind weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Schon jetzt, in dieser Phase der umfassenden Analyse, wird deutlich, dass eine Neuaufstellung der über Jahre gewachsenen Strukturen notwendig ist – diese Veränderungen treibt die Rheinbahn mit Hochdruck voran. In diesem Zusammenhang ist auch die Neubestellung des verantwortlichen Betriebsleiters notwendig geworden: Diese Funktion, die Ralf Lüdeking in den vergangenen 15 Jahren innehatte, übernimmt künftig dauerhaft Tomasz Karbowski. Die zuständigen Behörden wurden entsprechend informiert.
Tomasz Karbowski ist seit etwas mehr als dreieinhalb Jahren bei der Rheinbahn tätig. Er kam im März 2023 als Leiter Fahrzeugwerkstätten zum Unternehmen und übernahm kurz darauf zusätzlich die Verantwortung für Fahrzeugstrategie und -beschaffung. Seit Juni 2025 gehört er der erweiterten Geschäftsleitung an, seit dem 1. November 2025 ist er als stellvertretender Betriebsleiter tätig – und damit bereits heute eng mit den betrieblichen Abläufen und Anforderungen der Funktion vertraut. Vor seiner Zeit bei der Rheinbahn war Karbowski knapp fünf Jahre in der Verkehrsabteilung der Stadtwerke Bonn sowie gut sechs Jahre bei der Stadtwerke Augsburg Verkehrsgesellschaft (swa) in verantwortlichen Positionen, unter anderem als stellvertretender Betriebsleiter, tätig. 2015 legte er seine Prüfung zum Betriebsleiter ab. Er ist Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Elektro- und Energietechnik sowie Master im Wirtschaftsingenieurwesen. Karbowski gilt als ausgewiesener Kenner von Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Instandhaltung.









