Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ist am 23. Juni bei den UITP Awards 2026 in Brüssel mit einem Impact Award für den Großraum Europa ausgezeichnet worden. Die Bewerbung erfolgte über den VRS als Mitglied im Internationalen Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) stellvertretend für den Nahverkehrsverband go.Rheinland. Prämiert wurde ein Projekt von go.Rheinland: der Aufbau eines regionalen Netzwerks von Mobilstationen im Rheinland. Mit den renommierten UITP Awards zeichnet der Verband herausragende und zukunftsweisende Projekte im öffentlichen Verkehr weltweit aus. Die Jury würdigte das Mobilstationen-Netzwerk von go.Rheinland unter insgesamt 236 Bewerbungen aus 54 Ländern als innovative und übertragbare Lösung im Rahmen der Mobilitätswende.
Die flächendeckende Errichtung von Mobilstationen ist ein zentraler Baustein für den Ausbau vernetzter und nachhaltiger Mobilität im Rheinland. Ziel der Mobilstationen ist es, Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wie Bus und Bahn mit weiteren Angeboten wie Fahrrad und Carsharing an zentralen Knotenpunkten miteinander zu verknüpfen und so einen einfachen Umstieg zu ermöglichen. Das Konzept wird in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommune vor Ort erarbeitet und umgesetzt.
„Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für die große Bedeutung eines ganzheitlichen und regionalen Ansatzes bei den Mobilitätsplanungen der Kommunen und Verkehrsunternehmen in unserem Verbandsgebiet. Mobilstationen sind ein zentraler Baustein für die Mobilitätswende, da sie klimafreundliche Alternativen stärken und den Umstieg vom Individualverkehr zum ÖPNV attraktiver machen. Dass unser Ansatz nun auch international Anerkennung findet, erfüllt uns mit Stolz und bestärkt uns darin, diesen Weg konsequent und mit Überzeugung weiterzugehen.“
Dr. Nobert Reinkober (Geschäftsführer go.Rheinland und VRS)
Die Mobilstationsstrategie im go.Rheinland-Gebiet setzt auf die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote an einem Standort. Einheitliche, barrierefreie Gestaltung, hoher Nutzerkomfort durch Serviceangebote wie Fahrradabstellanlagen, Ladeinfrastruktur und digitale Informationen sowie standardisierte Umsetzungskonzepte sollen die Wiedererkennbarkeit und regionale Skalierbarkeit der Mobilstationen gewährleisten. Grundlage für die Umsetzung ist zudem die enge Zusammenarbeit mit Kommunen und weiteren Partnern vor Ort.









