Hamburger U-Bahnhaltestelle Hammer Kirche erhält zweiten Aufzug

Die U-Bahn-Haltestelle Hammer Kirche, die täglich von mehr als 12 000 Fahrgästen genutzt wird, erhält einen zweiten Aufzug. Bereits seit 2014 ist die Haltestelle auf dem Geesthang barrierefrei zugänglich. Nun wird auch der zweite Zugang an der Hammer Landstraße, der über einen 65 Meter langen Fußgängertunnel mit der Haltestelle verbunden ist, barrierefrei ausgebaut. Damit haben knapp 5 000 Anwohnerinnen und Anwohner südlich der Haltestelle künftig einen noch komfortableren Zugang zum Hamburger U-Bahn-Netz.
Bislang müssen Menschen, die aus Richtung Süden kommen und auf einen Aufzug angewiesen sind, zunächst die vierspurige Hammer Landstraße überqueren und die Steigung entlang des Hammer Steindamms in Kauf nehmen. Durch den Bau des zweiten Aufzugs gelangen auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste künftig unterirdisch auf direktem Wege zur Haltestelle.
Die Arbeiten für den Bau des zweiten Aufzugs starten im August, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Sommer 2023 geplant. Der Fußgängertunnel muss aufgrund der Arbeiten bis Frühjahr 2023 gesperrt werden. Auch die B+R-Anlage neben dem Zugang an der Hammer Landstraße ist während der Bauzeit nicht nutzbar. Die Haltestelle selbst ist über den Zugang auf dem Geesthang weiterhin erreichbar und auch der Betrieb läuft weiterhin uneingeschränkt. Die Kosten belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro.

Quelle: Hamburger Hochbahn AG

MVG ordert 21 MAN-Elektrobusse

Bis 2035 möchten die Stadtwerke München ihren Busverkehr komplett elektrisch betreiben. Bereits 2020 startete der Feldversuch des vollelektrischen 12-Meter Busses MAN Lion’s City E in der bayrischen Landeshauptstadt. Nun konnte MAN Truck & Bus auch die EU-weite Ausschreibung über 21 Elektro-Gelenkbusse für sich entscheiden. Damit liefert der Münchner Nutzfahrzeughersteller ab 2023 insgesamt 21 Elektro-Gelenkbusse des Typs MAN Lion’s City 18 E an die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).
Der 18-Meter Elektro-Gelenkbus ist laut MAN die perfekte Wahl für alle Verkehrsbetreiber, die auf der Suche nach einem vollelektrischen und damit lokal emissionsfreien Stadtbus sind und gleichzeitig eine große Fahrgastkapazität auf hochfrequentierten Linien benötigen. Angetrieben wird der Gelenkbus von zwei elektrischen Zentralmotoren an der zweiten und dritten Achse. Im Gegensatz zu radnabennahen Elektromotoren sind diese leichter zugänglich und weniger komplex aufgebaut. Flottenbetreiber profitieren so von Vorteilen bei der Wartung sowie den Total Cost of Ownership (TCO). Die zwei angetriebenen und elektronisch synchronisierten Achsen wirken sich zudem positiv auf das Fahrverhalten des Gelenkbusses aus: Fahrstabilität und folglich Sicherheit erhöhen sich.

Quelle: MAN Truck & Bus

Strategische Neuausrichtung im Bereich Bus bei Quantron

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung als Anbieter von eigenen Komplettbussen als OEM wird die Quantron AG zum Ende des Jahres den Vertrieb von Karsan-Produkten nicht weiter fortführen. Quantron wird jedoch auch weiterhin seine Kunden mit ihren KARSAN Produkten in technischen Fragen im Bereich After Sales unterstützen. Die zukünftigen Quantron-Komplettbusse, darunter der vollelektrische Niederflurbus Cizaris 12 EV, werden nach den strengen Quantron AG Qualitätsansprüchen kundenspezifisch hergestellt. Auch im Bereich After Sales setzt das Unternehmen den Fokus auf eine vollumfängliche Kundenbetreuung für Service und Ersatzteile aus eigener Hand im Rahmen des 360 Grad QaaS Leistungsangebotes, das ebenfalls Kundenberatung für Infrastruktur und Solutions einschließt. Der Vertrieb im Bereich Bus wird ausgebaut und in den internationalen Märkten weiterentwickelt.

Quelle: Quantron AG

Niedersachsen: Viele Ideen für Nachfolge von Neun-Euro-Ticket

Wird es eine Nachfolge für das Ende August auslaufende Neun-Euro-Ticket geben? Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) glaubt nicht an eine Fortsetzung – und setzt auf Alternativen. Eine Weiterführung des Angebots, womöglich in angepasster Form, sei ihm zwar am liebsten, sagte Weil der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Dies sei jedoch nach den Aussagen von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) unrealistisch. “Also müssen wir versuchen, nach und nach für immer mehr Bevölkerungsgruppen günstige Angebote auf die Beine zu stellen”, sagte Weil. Als Beispiel verwies er auf das in Niedersachsen bereits vorhandene Schüler- und Azubiticket für 30 Euro im Monat. Das Land gebe dafür 25 Millionen Euro in diesem Jahr und ab kommendem Jahr 30 Millionen jährlich.
In der Debatte um ein Nachfolgemodell des Neun-Euro-Tickets hatte zuvor das Verkehrsministerium in Niedersachsen ein norddeutsches Modell vorgeschlagen: „Sollte ein bundesweites Ticket nicht umsetzbar sein, könnten alternativ auch die fünf norddeutschen Bundesländer etwas auf die Beine stellen.” Auch aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kommen Anregungen. Finanzminister Lindner lehnt eine einfache Fortsetzung des Neun-Euro-Tickets ab. Mitte August wollen Bund und Länder beraten.

Quelle: NDR

Vossloh auch im ersten Halbjahr 2022 auf Wachstumskurs

Vossloh, Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Bahninfrastruktur, konnte im zweiten Quartal 2022 nahtlos an den erfolgreichen Jahresauftakt anknüpfen. Der Auftragseingang legte auch im zweiten Quartal 2022 in allen Geschäftsbereichen zu und übertraf mit 314,8 Mio.€ den Wert des Vorjahresquartals deutlich um 115,4 Mio.€. Insgesamt summierte sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2022 damit auf 693,0 Mio.€. Das entspricht einem Anstieg um 50,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (459,4 Mio.€) und markiert ein neues Rekordniveau in der Geschichte von Vossloh. Überaus erfreulich entwickelte sich auch der Auftragsbestand, der zum 30. Juni 2022 einen Wert von 827,9 Mio.€ erreichte und damit um 41,6 % über dem Vorjahresniveau von 584,6 Mio.€ lag. Zu der bemerkenswerten Auftragslage haben vor allem zwei Großaufträge aus China und einer aus Ägypten für Schienenbefestigungssysteme zum Bau neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken mit einem Volumen von insgesamt rund 130 Mio.€ beigetragen. Hinzu kommt der Abschluss eines Rahmenvertrages mit der staatlichen Bahngesellschaft ARTC in Australien über die Lieferung von Betonschwellen mit einem Volumen von rund 90 Mio.€. Hierbei handelt es sich um einen der größten Auftragsgewinne im Bereich Infrastruktur der Unternehmensgeschichte.

Quelle: Vossloh AG

Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV

Ab heute (2.8.2022) können sich interessierte Verkehrsunternehmen und -verbünde sowie Städte, Kreise und Gemeinden um eine Förderung für innovative Modellprojekte im ÖPNV bewerben. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat dazu einen Förderaufruf im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ veröffentlicht.
Mit der Förderrichtlinie sollen Projekte des öffentlichen Personennahverkehrs unterstützt werden, die die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich durch ein attraktiveres Angebot nachhaltig reduzieren.

Bundesminister Dr. Volker Wissing: „Wir wollen den ÖPNV im Wettbewerb der Verkehrsträger stärken und ihn attraktiver machen. Mein Ziel ist es, den ÖPNV gemeinsam mit den Ländern und Kommunen flächendeckend und nachhaltig zu stärken – mit attraktiven, zeitgemäßen Angeboten, die auch die Chancen der Digitalisierung nutzen. Mit dem neuen Förderaufruf wollen wir innovative Konzepte und kreative Umsetzungsideen fördern und in die Praxis bringen. Dafür stellen wir 150 Millionen Euro bis 2025 bereit.“

Gefördert werden u.a.:
• Maßnahmen zur Verbesserung der Angebots- und Betriebsqualität (z. B. Taktverdichtungen, Linienausbau, Entwicklung von On-Demand-Diensten, Beschleunigungsmaßnahmen, Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln),

• Maßnahmen zur Vernetzung von Auskunfts- und Vertriebssystemen (z. B. Mobilitätsplattformen sowie deren Verknüpfung, CheckIn-Be/CheckOut-Systeme) und

• weitere Maßnahmen (z. B. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau Informations- und Orientierungsangebot für Menschen mit Behinderung).

Damit die Projekte möglichst flächendeckend eine Chance haben, hat der Förderaufruf zwei Förderschwerpunkte. Förderlinie I „Ländliche Regionen“ legt den Fokus auf Projekte im ländlichen Raum, die Förderlinie II „Stadtregionen“ zielt auf Projekte in städtischen Regionen ab. Die beantragte Gesamtfördersumme für Modellprojekte der Förderlinie I muss hierbei mindestens 8 Mio. Euro betragen. Für Modellprojekte der Förderlinie II soll die Gesamtfördersumme grundsätzlich mindestens 15 Mio. Euro betragen. Die Förderquote des Bundes beträgt bis zu 80 Prozent.
Bewerben können sich Gebietskörperschaften, Verkehrsverbünde sowie öffentliche und private Verkehrs- unternehmen. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). In einem ersten Schritt können Projektskizzen bis zum 09.09.2022 über das eService-Portal des BAG eingereicht werden:  https://www.bag.bund.de/DE/Foerderprogramme/OEPNV/oepnv_node.html

Quelle: Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Hamburg erhält 100. eCitaro

Die Hamburger Hochbahn AG will bis zum Jahr 2030 die gesamte Stadtbusflotte auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge umstellen. Ein wesentlicher Baustein dafür ist der vollelektrische Mercedes-Benz eCitaro. Heute (1.8.2022) wurde in Mannheim das 100. Fahrzeug übergeben. Aktuell sind zehn weitere eCitaro in der Auslieferung. Mit ihnen setzt sich die Flotte der Hamburger Hochbahn AG bereits aus 83 Solo- und 27 Gelenkbussen zusammen. Weitere 68 Solo- und fünf Gelenkbusse sind für das laufende und das kommende Jahr bestellt. Darunter sind auch die ersten Modelle mit den kommenden, nochmals energie­reicheren NMC3-Batterien für besonders hohe Reichweiten ohne Nachladen. Mit diesem Schritt hat die Hamburger Hochbahn AG dann sämtliche der raschen Entwicklungsschritte des eCitaro mitgemacht und von NMC1 bis NMC3 sowie mit Festkörperbatterien sämtliche Batteriegenerationen in Betrieb.

Quelle: Daimler Truck

SPD will rasche Klärung über 9-Euro-Nachfolgeticket

Die SPD im Bundestag fordert zügige Klärungen zu möglichen Folgeangeboten für die noch bis Ende August geltenden 9-Euro-Tickets im Nahverkehr. Die aktuelle Debatte mit einer Vielzahl von Anregungen und Forderungen zeige, dass Bund und Länder nun zeitnah an einen Tisch müssten, sagte SPD-Fraktionsvize Detlef Müller der Deutschen Presse-Agentur. „Dazu sollte aus meiner Sicht noch im August eine Sonder-Verkehrsministerkonferenz stattfinden, bei der auch die Abfederung der gestiegenen Betriebskosten in den Blick zu nehmen ist.“
Zu beraten sei über das weitere Verfahren und die Aufteilung der Finanzierung möglicher Nachfolgemodelle für das 9-Euro-Ticket, sagte Müller. Über weitere Schritte des dringend nötigen Angebotsausbaus werde dann bei der regulären Verkehrsministerkonferenz im Oktober zu sprechen sein.
An diesem Montag beginnt der vorerst letzte Monat der im Juni gestarteten 9-Euro-Tickets, die für jeweils einen Monat bundesweit Fahrten in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs ermöglichen. Eine Debatte über Anschlussangebote ist schon entbrannt, um Fahrgäste weiter von den hohen Energiekosten zu entlasten und Anreize fürs Umsteigen in den Nahverkehr zu erhalten. So gibt es Vorschläge für ein 365-Euro-Jahresticket und Monatstickets für 29 oder 69 Euro. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte deutlich gemacht, dass er die Länder am Zug sieht – die Länderseite pocht auf eine weitere finanzielle Mitverantwortung des Bundes.

Quelle: dpa

Bus-Ticketpreise in Tübingen bleiben bis Februar 2023 unverändert

Wenn im September das auf drei Monate begrenzte bundesweite 9-Euro-Ticket endet, bleiben die Ticketpreise im Stadttarif Tübingen auch über den Jahreswechsel hinaus bis Ende Februar 2023 unverändert. Der TüBus-Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung eine Preisanpassung beschlossen, die allerdings von Oktober bis Ende Februar 2023 ausgesetzt wird. Die Stadtwerke Tübingen (swt) übernehmen die Kosten für die Verlängerung der diesjährigen „Nullrunde“ über den Jahreswechsel hinaus. 
Die Verkehrsunternehmen sehen sich seit geraumer Zeit mit massiven Kostensteigerungen konfrontiert. Auch beim TüBus sind die Betriebskosten, beispielsweise durch die stark gestiegenen Kraftstoffpreise, gestiegen. Der Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau hatte vor diesem Hintergrund in der vergangenen Woche eine Preiserhöhung zum 1. Oktober 2022 um 6,3 Prozent angekündigt. Trotz aller Herausforderungen soll das ÖPNV-Angebot attraktiv und preislich reizvoll sein, um Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen. Wenn auch der Tankrabatt an den Zapfsäulen Ende September endet und sich die Spritpreise wieder tendenziell erhöhen, gewinnt ein preisstabiler ÖPNV zusätzlich als Alternative für immer teureres Autofahren zusätzlich an Attraktivität.
Auch für den Stadttarif Tübingen hatte der TüBus-Aufsichtsrat in seiner Sitzung diese Woche eine Preisanpassung um 6,3 Prozent ab dem 1. Oktober 2022 beschlossen. Bis Ende Februar spüren die TüBus-Kundinnen und -Kunden davon zunächst jedoch nichts. Denn: Der TüBus-Aufsichtsrat legte gleichzeitig eine Aussetzung der Preisanpassung ab Oktober für zunächst fünf Monate fest – bevor dann auch im Stadttarif Tübingen die Preisanpassung greift.

„Dass die Preise im TüBus stabil bleiben, ist angesichts der derzeitigen Kostensteigerungen in vielen Bereichen eine gute Nachricht für die Tübinger Bürgerinnen und Bürger“, sagt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. „Besonderer Dank gilt den Stadtwerken, deren Investitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energie jetzt ausreichend Gewinn abwerfen, dass damit die Preissteigerung im Nahverkehr bis ins Jahr 2023 übernommen werden kann.“

„Angebot und Nachfrage stimmen beim TüBus, als dem Stadtverkehr mit den meisten Fahrgästen in der Region, seit vielen Jahren. Dass auch der Preis für dieses gute Angebot stimmen muss, ist naheliegend“, sagt Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen. „Indem Universitätsstadt und Stadtwerke nun schon seit längerer Zeit die TüBus-Tarife stabil halten und mit der Perspektive für das landesweite Jugendticket ab 1. März 2023, sowie ein 365-Euro-Tickets in Tübingen, werden auch in preislicher Hinsicht die Voraussetzungen geschaffen, dass sich immer mehr Menschen bewusst für die Nutzung des ÖPNV entscheiden können.“

Quelle: Stadtwerke Tübingen GmbH

Bahngewerkschaften gegen die Fortführung des 9-Euro-Tickets

Eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets stößt bei den Bahngewerkschaften auf Widerstand. „Das 9-Euro-Ticket kann so nicht fortgeführt werden“, sagte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft EVG, Martin Burkert, am 28.7.2022. „Die Belegschaft hat die Belastungsgrenze erreicht und teilweise überschritten.“ Angesichts dieser Überlastung könne das Ticket nicht verlängert werden.
Ähnlich äußerte sich die Lokführergewerkschaft GDL. Mit dem Ticket, das eigentlich Pendler entlasten solle, habe man zusätzliche Anstürme von Reisenden auf die Bahn gebracht, sagte GDL-Chef Claus Weselsky im RBB-Inforadio. „Das tut dem System nicht gut, weil es sowieso schon auf Verschleiß gefahren wird. Jetzt sind wir zusätzlich noch völlig überlastet.“
Unterschiedliche Haltungen haben die Gewerkschaften zur Preisgestaltung. EVG-Vizechef Burkert sagte: „Langfristig wollen wir, dass der ÖPNV kostenlos wird. Vorher müssen jedoch zuerst das Angebot und die Kapazitäten flächendeckend ausgebaut werden.“ Dagegen sagte Weselsky: „Wir verhökern hier etwas. Wir tun so, als wäre Nahverkehr umsonst.“ Es müsse ein bundesweites Nahverkehrsticket zu einem vernünftigen Preis geben.
Bund und Länder diskutieren über eine Nachfolgeregelung. So gibt es Vorschläge für eine 69-Euro-Monatsfahrkarte oder ein 365-Euro-Ticket fürs ganze Jahr. Während Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) auf die Verantwortung der Länder für den Nahverkehr hinweist, wollen diese mehr Geld vom Bund.

Quelle: Berliner Kurier