MAN auf der IAA-Nutzfahrzeuge

Der Nutzfahrzeughersteller

MAN Truck & Bus

gab auf der Vorpressekonferenz in Berlin bereits einen Ausblick auf die Neuigkeiten zur

IAA Nutzfahrzeuge 2018

im September. Demnach wird MAN auf der alle zwei Jahre in Hannover stattfindenden Branchenmesse neben den aktuellen Produkthighlights im Lkw- und Busbereich vor allem seine Entwicklungen auf den Feldern Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren präsentieren. MAN Truck & Bus zeigt auf der diesjährigen IAA ein breites Bus-Portfolio. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden der neue MAN Lion’s City eBus und CNG sowie ein Minibus auf Basis des MAN TGE.
Quelle: MAN Truck & Bus

Qualitätsbericht 2017 SPNV NRW

Der nun erschienene

Qualitätsbericht SPNV NRW 2017

fasst auf 64 Seiten die

Betriebs- und Infrastrukturqualität in Nordrhein-Westfalen

im zurückliegenden Berichtsjahr zusammen. Das beim NWL in Bielefeld ansässige Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan (KC ITF NRW) ist Herausgeber des Berichtes, welcher jährlich im Auftrag des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (VM) erstellt wird. Die Pünktlichkeit der Nahverkehrslinien insgesamt ist 2017 rückläufig (NRW-weit waren rd. 87% alle Nahverkehrszüge pünktlich). Am stärksten betroffen sind die RegionalExpress-Linien (- 2,7 Prozentpunkte). Vor allem die stark nachgefragten RE-Linien zwischen Köln und Dortmund, RE 1 (Aachen – Köln – Hamm), RE 6 (Köln – Essen – Minden) und RE 11 (Düsseldorf – Hamm – Paderborn/Kassel) verkehren nicht zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Ebenfalls am Ende der Pünktlichkeitsstatistik finden sich der RE 5 (Koblenz – Düsseldorf – Wesel) und RE 7 (Krefeld – Köln – Münster). Auch die Quoten der RegionalBahnen (- 2,2 Prozentpunkte) und S-Bahnen (- 0,7 Prozentpunkte) zeigen 2017 eine Abnahme der Pünktlichkeit. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Seit Jahren beeinträchtigen Trassenkonflikte v. a. mit Fernverkehrszügen und Kapazitätsengpässe v. a. auf den Hauptverkehrsachsen den täglichen Betrieb. Die Strecke Köln – Düsseldorf – Essen – Dortmund ist ein seit Jahren fast durchgehend überlasteter Schienenweg. Eine Zunahme der Baustellen im Streckennetz und das Fehlen leistungsfähiger Fahrweg-Alternativen führen zu einer weiteren Überlastung der Infrastruktur. Gerade auf den zuvor genannten RegionalExpress-Linien ist das Verspätungsrisiko aufgrund der langen Linienverläufe sehr hoch. Für den Abbau einmal eingefahrener Verspätungen ist bei der dichten Zugfolge gerade auf den Hauptstrecken oftmals kein Platz. All diese Probleme erfordern eine gemeinsame Antwort aller Beteiligten für eine positive Entwicklung. 
Quelle: Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)

Magnetschwebebahn für den Nahverkehr

Der deutsche Baukonzern

Max Bögl

will mit einer neuen

Nahverkehrs-Magnetschwebebahn

auf dem Weltmarkt antreten. „Es gibt weltweit ein großes Potenzial für die Technologie, das kann ein Milliardenmarkt werden“, sagte Vorstandschef Stefan Bögl dem „Handelsblatt“. Wie die Zeitung am Sonntag berichtete, sieht Bögl

Chancen vor allem auf dem chinesischen Markt

.
Der Baukonzern war unter anderem am Bau des Fahrwegs für die Transrapid-Teststrecke im Emsland beteiligt. Nach einem schweren Unfall 2006 wurde die Strecke stillgelegt; in Deutschland markierte das Unglück schließlich das Ende der Magnetschwebetechnik. Zwei Jahre nach Einstellung des Betriebs entschloss sich Max Bögl 2008 jedoch, mit einem eigenen Ansatz weiterzumachen und entwickelte ein System für den Nahverkehrsbereich. Da hierbei die Hochgeschwindigkeitskomponente wegfällt, ist der Bau der dem „Handelsblatt“-Bericht zufolge deutlich günstiger. „Bei spurgebundenen Verkehrssystemen entfallen 70 Prozent der gesamten Investitionskosten auf die Infrastruktur“, sagte Bögl der Zeitung. Der Bau des Fahrwegs sei nun deutlich billiger als zum Beispiel der einer U-Bahn.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Batterien für E-Fahrzeuge

BYD

und

Changan Automobile

werden eine

strategische Kooperation

zur gemeinsamen

Produktion von Batterien für E-Fahrzeuge

eingehen. Das Joint Venture plant in der ersten Ausbaustufe eine Produktionskapazität von fünf bis sechs GWh und in der zweiten Ausbaustufe noch einmal vier bis fünf GWh. Zudem wollen die beiden Unternehmen auch in den Bereichen

autonomes Fahren, Akku-Recycling sowie Schnelllade- und künftige Batterietechnologien

zusammenarbeiten.
Quelle: electrive.net

Vorstand Michel Zweers verlässt die PTV Group

Der Mobilitätstechnologie-Anbieter

PTV Group

kündigte heute an, dass

Finanzvorstand Michel Zweers

sich entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen. Sein Vorstandsmandat ist planmäßig zum 30.06.18 ausgelaufen. Ein Nachfolger steht derzeit noch nicht fest. Sieben Jahre hat Michel Zweers den Bereich Internal Services mit Finanzen und Controlling, aber auch HR, IT, Purchasing & Services sowie Legal & Compliance geprägt und verantwortet. 2015 wurde er zum CFO ernannt. Jetzt zieht es ihn zurück in seine Heimat in den Niederlanden, wo er eine neue Herausforderung annehmen wird.
Quelle: PTV Group

Tom Reinhold neuer traffiQ-Geschäftsführer

Seit dem 1. Juli 2018 hat die städtische Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft

traffiQ

mit

Dr. Tom Reinhold

einen

neuen Geschäftsführer

. Reinhold trat zum 1. Juli 2018 die Nachfolge von

Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch

an, der nach 15 Jahren an der Spitze der städtischen Aufgabenträgerorganisation in den Ruhestand ging.
Seit dem 1. Dezember 2017 ist der Verkehrsingenieur als Bereichsverantwortlicher Planung Nahverkehrsangebot – also als „Chefplaner“ – bei traffiQ tätig.
Quelle: traffiQ

Hamburg: Mehr als 100 Bike-and-Ride-Plätze in Buckhorn

Ab sofort wird der Umstieg auf die

U-Bahn

in

Buckhorn

noch attraktiver und einfacher. Die

P + R-Betriebsgesellschaft

hat die

Bike-and-Ride-Station

direkt an der U1-Haltestelle modernisiert und die

Anzahl der Stellplätze verdoppelt

. Insgesamt stehen nun 106 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Die Nutzer können ab sofort wählen zwischen kostenfreien Stellplätzen mit Bügeln und überdacht in „Doppelstockparkern".
Zusätzlich gibt es 20 Stellplätze in einer „Sammelschließanlage", in denen die Fahrräder gesichert abgestellt werden können. Diese Stellplätze kosten 24 Euro pro Monat bzw. 90 Euro pro Jahr. Künftig werden den Kunden auch Schließfächer zur Verfügung stehen, in denen Helme und Regenzeug gelagert, aber auch Akkus für E-Bikes aufgeladen werden können.
Quelle: Hamburger Hochbahn AG

Portugiesischer Bahn-Instandhalter setzt auf Radsatzlager von SKF

Vom

portugiesischen Eisenbahn-Instandhalter Empresa de Manutenção de Equipamento Ferroviário S.A. (EMEF)

hat

SKF

einen Großauftrag über

wartungsarme Kegelrollenlagereinheiten

erhalten. Insgesamt 632 dieser Einheiten werden die bisherigen Radsatzlagerungen in Y32-Drehgestellen von Corail-Personenwaggons ersetzen. SKF liefert abgedichtete, vorgefettete Kegelrollenlagereinheiten (Tapered Roller Bearing Units; TBUs) der Abmessung 130 x 220 mm. Diese ersetzen eine auf Kegelrollenlagern basierende Anordnung mit gleichen Anschlussmaßen in Corail-Reisezugwaggons. Der Austausch an den Drehgestellen vom Typ Y32 erfordert lediglich eine einfache Modifikation des Achslagergehäuses und der hinteren Abdeckung, was EMEF problemlos selbst durchführen kann.
Quelle: SKF GmbH

DSW21 verjüngt Stadtbuslinien mit neuen Citaros

Die

Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21)

verjüngt ihre

Stadtbusflotte

und stellt

13 neue Mercedes-Benz Citaro

in Dienst. Die Beschaffung erfolgte über die

Einkaufskooperation der KÖR-Gruppe (Kooperation östliches Ruhrgebiet)

, zu deren Mitgliedern auch die DSW21 zählt. Mit dem Kauf der modernen

Euro VI Citaro

unterstreichen die Dortmunder Stadtwerke ihre ambitionierten Ziele, die städtische Busflotte schnellstmöglich und durchgängig mit umweltfreundlichen Euro VI Fahrzeugen zu verjüngen.
Ausstattungsseitig orientieren sich die neuen Citaro eins zu eins am festgeschriebenen Fahrzeugdesign der KÖR-Gruppe. Mit diesen fest fixierten Design Standards wird für alle Omnibusse der Einkaufsgemeinschaft ein gleichermaßen modernes wie umweltbewusstes Erscheinungsbild nach außen getragen. So sind auch die neuen Citaro der DSW21 unter anderem mit Klimaanlage, LED Scheinwerfern, mechanischer Klapprampe und einer Video-Überwachungsanlage ausgestattet.
Quelle: Daimler AG

Mehr Fahrgäste und vor allem Stammkunden bei der BVG

Wie komme ich schnell, zuverlässig, preisgünstig und umweltfreundlich durch die Stadt? Immer mehr Berlinerinnen und Berliner setzen bei der Beantwortung dieser Frage auf Busse und Bahnen der

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

. Das zeigen die

stetig steigenden Fahrgastzahlen

. Besonders erfreulich für Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen: Noch stärker als die Gesamtzahl der Fahrgäste

steigt prozentual die Zahl der treuen Stammkunden

. In dieser Woche wurde dabei mit dem 500.000. Abonnement eine neue Rekordmarke geknackt.
„Eine halbe Million Menschen setzen bei ihrer täglichen Mobilität auf die BVG“, sagt Dr. Martell Beck, BVG-Bereichsleiter für Vertrieb und Marketing. „Das ist ein Riesenerfolg. Er zeigt, dass es in unserer Stadt längst zum guten Ton gehört, mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Er zeigt aber auch, dass unsere günstigen Abo-Angebote immer mehr Menschen überzeugen, uns langfristig die Treue zu halten.“
Das Abonnement wurde bei der BVG im Mai 1987 eingeführt. Ende 2007 war die Zahl der Stammkunden bereits auf mehr als 200.000 gewachsen. Durch neue Abo-Tarifangebote wie das Seniorenticket 65plus oder – ganz aktuell – die neuen, preiswerteren Schülertickets wuchsen im gesamten Nahverkehr der Hauptstadt die Abo-Zahlen weiter. Ende 2017 zählte die BVG genau 484.146 Abonnentinnen und Abonnenten und nun eben die runde Summe von 500.000.
Wer auf das Abo setzt, kann übrigens nicht nur rund um die Uhr in der gesamten Stadt alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, mit der Umweltkarte abends und an Wochenenden sogar in Begleitung. Abo-Kunden haben auch mehr Geld für andere Dinge im Portemonnaie. Wer beispielsweise ein Jahresabo für das Berliner Stadtgebiet (Tarifbereich AB) abschließt, spart gegenüber dem Kauf einzelner Monatskarten satte 211 Euro im Jahr. Und wenn es mal in den Urlaub geht, ist das Ticket natürlich übertragbar und kann währenddessen von Freunden, Kollegen oder Verwandten genutzt werden.

Quelle: Berliner Verkehrsbetriebe A.ö.R.