Rheinbahn: Verträge von Klaus Klar und Michael Richarz verlängert

In seiner Sitzung am Dienstag, 10. Dezember, hat der Aufsichtsrat der Rheinbahn über die Wiederbestellung des Vorstandsvorsitzenden und Arbeitsdirektors Klaus Klar entschieden. Klar erhält einen Vertrag für fünf Jahre und damit geht seine Amtszeit bis zum 30. September 2025.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat eine Vertragsverlängerung für den Vorstand Technik und Betrieb, Michael Richarz, beschlossen. Sein Vertrag war zunächst für zwei Jahre vereinbart worden und wird nun auf fünf Jahre verlängert. Damit ist Michael Richarz bis 31. März 2024 als Rheinbahn- Vorstand bestellt.
Ergänzend hat der Aufsichtsrat der Berufung von Susanne Momberg als interimistischem Finanzvorstand zugestimmt. Sie verantwortet bis auf Weiteres den kaufmännischen Bereich der Rheinbahn.

Quelle: Rheinbahn AG

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein bestellen Lion’s City E

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben 17 MAN Lion’s City E geordert. MAN Truck & Bus hat damit eines von zwei ausgeschriebenen Losen gewonnen. Vertreter von VHH und MAN Truck & Bus hatten den Vertrag über die Lieferung der 12 Meter langen Solobusse symbolisch auf der Busworld 2019 in Brüssel unterzeichnet. Dort hatte MAN den vollelektrischen Lion’s City E präsentiert.

Bereits Ende Dezember erhalten die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein ein Testfahrzeug, mit dem sie erste Erfahrungen im Alltagseinsatz sammeln können. „Mit dem MAN

Die neue U1-Haltestelle Oldenfelde in Hamburg ist fertig. Hier halten die Züge der U1 nun auch am neuen Halt zwischen den Haltestellen Farmsen und Berne. Eröffnet wurde die neue Haltestelle von Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, HOCHBAHN-Chef Henrik Falk und Claudia Güsken, HOCHBAHN-Vorständin für Personal und Betrieb. An der Jungfernfahrt zur Haltestelle nahmen neben den Projektbeteiligten rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien teil.
Die neue Haltestelle wurde auf dem mit 2,6 Kilometern relativ langen U1-Abschnitt zwischen Farmsen und Berne gebaut und bietet ab sofort rund 4500 Anwohnerinnen und Anwohnern erstmals einen fußläufigen Zugang zum Hamburger U-Bahn-Netz. Die Reisezeit zum Hamburger Hauptbahnhof verringert sich von derzeit rund 40 Minuten mit dem Bus auf dann 22 Minuten. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei rund 20 Millionen Euro.

Quelle: Hamburger Hochbahn AG

Großer Auftrag für Solaris aus Tallin

In der Ausschreibung der estnischen Hauptstadt Tallin erhielt Solaris den Zuschlag für die Lieferung von 100 mit komprimiertem Erdgas (CNG) betriebenen Stadtbussen. 60 Fahrzeuge, die vom Talliner Betreiber Linnatranspordi AS bestellt wurden, sind Solaris Urbino 12, die restlichen 40 sind Gelenkbusse Solaris Urbino 18. Die Lieferung mit einem Gesamtwert von 27 Mio. EUR wird zwischen September und November 2020 abgewickelt.

Das Herzstück der neuen Fahrzeuge, sowohl in der 12-Meter- als auch in der 18-Meter-Ausführung, ist ein Motor mit einer Leistung von 239 kW, der für den Betrieb mit CNG ausgelegt wurde. Der Motor verfügt über die Kaltstartfunktion, die den Start bei niedrigen Temperaturen erleichtert. Den Antrieb ergänzt das Automatikgetriebe, das für optimalen Fahrkomfort von Fahrern und Fahrgästen sorgt. Die CNG-Flaschen werden auf dem Fahrzeugdach angebracht, im vorderen Teil des Fahrzeugs. Sowohl im Falle von Urbino 12 als auch von Urbino 18 werden es fünf Flaschen von je 315 l Volumen sein.

Quelle: Solaris Bus & Coach S.A.

U1-Haltestelle Oldenfelde in Hamburg fertig gestellt

In der Ausschreibung der estnischen Hauptstadt Tallin erhielt Solaris den Zuschlag für die Lieferung von 100 mit komprimiertem Erdgas (CNG) betriebenen Stadtbussen. 60 Fahrzeuge, die vom Talliner Betreiber Linnatranspordi AS bestellt wurden, sind Solaris Urbino 12, die restlichen 40 sind Gelenkbusse Solaris Urbino 18. Die Lieferung mit einem Gesamtwert von 27 Mio. EUR wird zwischen September und November 2020 abgewickelt.

Das Herzstück der neuen Fahrzeuge, sowohl in der 12-Meter- als auch in der 18-Meter-Ausführung, ist ein Motor mit einer Leistung von 239 kW, der für den Betrieb mit CNG ausgelegt wurde. Der Motor verfügt über die Kaltstartfunktion, die den Start bei niedrigen Temperaturen erleichtert. Den Antrieb ergänzt das Automatikgetriebe, das für optimalen Fahrkomfort von Fahrern und Fahrgästen sorgt. Die CNG-Flaschen werden auf dem Fahrzeugdach angebracht, im vorderen Teil des Fahrzeugs. Sowohl im Falle von Urbino 12 als auch von Urbino 18 werden es fünf Flaschen von je 315 l Volumen sein.

Quelle: Solaris Bus & Coach S.A.

Kiepe Electric integriert Kollisionswarnsysteme in Hannoveraner Stadtbahnen

Kiepe Electric erhält den Auftrag der Hannoverschen Verkehrsbetriebe (ÜSTRA), 50 Stadtbahnen mit Kollisionswarnsystemen auszustatten. Im Anschluss an den erfolgreichen Probebetrieb eines bereits ausgestatteten Fahrzeugs werden nun weitere Fahrzeuge der TW3000-Flotte bis 2020 nachgerüstet.

Fußgänger und Fahrradfahrer, Autos, Busse und Anlieferungsverkehr – gerade in den Innenstädten teilen sich Straßenbahnen den knappen Raum mit zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmern. Vor allem in hektischen und unübersichtlichen Verkehrssituationen bedeuten die Systeme eine wertvolle Unterstützung für die Fahrzeugführer. In Zusammenarbeit mit dem Kunden ÜSTRA und dem Partner Bosch Engineering GmbH hat Kiepe Electric die Technologie weiterentwickelt.

Das System warnt den Tramfahrer vor einer drohenden Kollision. Greift dieser nicht oder zu spät ein, bremst das System die Bahn selbstständig bis zum Stillstand ab, um den Unfall möglichst zu vermeiden.

Quelle: Knorr-Bremse Group

De Lijn bestellt 200 Citea-Hybridbusse

Das belgische Verkehrsunternehmen De Lijn hat 200 Citea-Hybridbusse bei VDL bestellt. Die ersten Lieferungen im Rahmen des neuen Auftrags sind für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Die Busse sollen an verschiedenen Standorten im belgischen Flandern eingesetzt werden. Die neue Generation der Citea-Hybridbusse basiert auf den Erfahrungen, die De Lijn und VDL Bus & Coach mit den in der Vergangenheit gelieferten Fahrzeugen gemacht haben. Sowohl der Low Entry Citea Hybrid als auch der Low Floor Citea-Gelenkhybridbus haben den gleichen Antriebsstrang wie der Citea Electric. Dank einer neuen, kompakten ‘High-Power’-Batterietechnologie können diese Hybridbusse unter anderem in Innenstädten und Umweltzonen wie vollelektrische Busse eingesetzt werden. De Lijn hat sich für eine hohe Batteriekapazität entschieden, so dass die Busse mit voll aufgeladenen Batterien bis zu 30 Kilometer vollelektrisch fahren können. Alle Hybridbusse werden von einem Generator unterstützt, der den strengsten derzeit geltenden europäischen Umweltnormen entspricht und bei Bedarf zum Aufladen der Batterien zugeschaltet werden kann. Außerdem können die Batterien über einen CCS-Combo2-Ladestecker geladen werden.

Quelle: VDL Bus & Coach bv

Bayern fördert neue Züge der Münchner U-Bahn

Der Freistaat Bayern finanziert neue Züge für die Münchner U-Bahn mit: Er fördert die aktuelle Beschaffung mit rund 53 Millionen Euro vor allem aus dem bayerischen Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung. Die Förderung betrifft zunächst 22 von insgesamt 24 neuen Fahrzeugen. Es handelt sich dabei um sechsteilige Gliederzüge vom Typ C2 von Siemens Mobility, die mehr als 250 Millionen Euro kosten. Drei dieser Züge sind bereits in München und durchlaufen derzeit das erforderliche Inbetriebsetzungs- und Zulassungsverfahren. Die 21 weiteren folgen sukzessive bis 2022. Die MVG erwartet nach heutigem Planungsstand, dass der Einsatz des ersten neuen Zuges bis Mitte 2020 von der Regierung von Oberbayern genehmigt wird.

Quelle: Stadtwerke München

Schiene stärken statt mit Gebühren ausbremsen

Die acht Bahnverbände Allianz pro Schiene, BAG-SPNV, mofair, NEE, VCD, VDV, VPI und VDB stellen sich gegen Pläne des Bundesverkehrsministeriums, Gebühren im Eisenbahnbereich anzuheben und neue Gebühren einzuführen. „Wir verstehen nicht, warum die Bahnunternehmen in vielen Fällen künftig höhere Gebühren zahlen sollen, für die es bei der Straße keinerlei Entsprechung gibt“, sagen die Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände. „Eine solche Benachteiligung der klimafreundlichen Schiene wirkt wie aus der Zeit gefallen. Wenn die Bundesregierung nun die Schiene weiter belastet, bei der Straße aber alles beim Alten bleibt, passt das nicht zu den übergeordneten Zielen der Klimapolitik.“

Stein des Anstoßes ist der Plan des Bundesverkehrsministeriums, die Eisenbahnunternehmen für Sicherheitskontrollen in einem deutlich stärkeren Umfang als bisher zahlen zu lassen und zudem die Gebühren dafür zu erhöhen. Vergleichbare Regelungen gibt es im Straßenverkehr nicht, und sie sind auch nicht vorgesehen. Wenn ein Autofahrer in eine Polizeikontrolle gerät, muss er für mögliche Verstöße gegen Sicherheitsauflagen geradestehen. Er muss aber nicht für die Polizeikelle und die Arbeitsstunden der Verkehrspolizisten und die Abnutzung des Dienstfahrzeugs bezahlen. Das aber will das BMVI von den Eisenbahnunternehmen verlangen.

In einem Schreiben vom September 2019 hatten die Bahnverbände Allianz pro Schiene, BAG-SPNV, mofair, NEE, VCD, VDV, VPI und VDB sich an Verkehrsminister Andreas Scheuer gewandt.  Sie hatten moniert, dass das BMVI von seinem Ansatz, Gebühren für „individuell zurechenbare Leistungen“ einiger Bundesbehörden zu erheben, nicht abgehen will und dadurch erheblich höhere Kosten des Bahnbetriebs drohen. Stattdessen forderten die Verbände, die gebührenpflichtigen Tatbestände als Teil der hoheitlichen Verwaltung aufzufassen, für die keine Gebühren erhoben werden – so wie es beim Straßenverkehr ist.

Quelle: mofair

Über 1000 TEMSA Fahrzeuge auf deutschen Straßen

Omnibusbetrieb Käberich, ein Unternehmen das als Flixbuspartner bereits im Frühjahr in zwei TEMSA HD 13 Flixbusse investierte, übernahm 20 Einheiten TEMSA LF 12 Stadtbusse. Omnibusbetrieb Käberich, mittlerweile der größte Abnehmer von TEMSA Fahrzeugen in Deutschland, teilte bei der Auslieferung mit, dass weitere Bestellungen im Jahr 2020 anstehen. Mit den letzten Lieferungen sind nun mehr als 1.000 TEMSA Fahrzeuge auf den deutschen Straßen.

Quelle: TEMSA

Köln: Mehr ÖPNV-Angebot zum Fahrplanwechsel

Am 15. Dezember findet der Fahrplanwechsel 2019 im öffentlichen Personenverkehr in Köln statt. Hierdurch kommt es auf den Stadtbahn-Linien 3, 13, 17 und 18 zu nennenswerten Verbesserungen und auf sechs weiteren Stadtbahn-Linien zu Fahrplananpassungen. Mit den Linien 171, 172 und 173 werden drei neue Bus-Linien geschaffen. Auf zahlreichen weiteren Linien kommt es zu Veränderungen des Busbetriebs.
Insgesamt leistet die KVB mit dem Fahrplanwechsel jährlich rund 180.000 Zug-Kilometer und jährlich rund 700.000 Bus-Kilometer mehr als zuvor. Dies entspricht einer Leistungssteigerung von ca. einem Prozent im Stadtbahn-Bereich und von mehr als 3,5 Prozent im Bus-Bereich. Hiervon entfallen rund 200.000 Bus-Kilometer auf die neue Linie 171 und rund 350.000 Bus-Kilometer auf die neuen Linien 172 und 173.
Ziel ist es, stark ausgelastete Stadtbahn-Linien zu entlasten und insbesondere für Pendler, Studenten und Schüler morgens und nachmittags mehr Kapazitäten bzw. Alternativen zu schaffen. Bereits in den vergangenen Jahren wurde das Angebot der KVB schrittweise ausgebaut

Quelle: Kölner Verkehrs-Betriebe AG